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Presse
Pressemitteilung vom 3.12.2008
Deutsche Bank Urban Age Award an erfolgreiche Partnerschaft im Herzen São Paulos vergeben
Wolfgang Nowak, Sprecher der Geschäftsführung der Alfred Herrhausen Gesellschaft der Deutschen Bank, freut sich, in Anwesenheit von Jose Serra, Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, die Gewinner des Deutsche Bank Urban Age Award (DBUA) Sao Paulo 2008 bekannt geben zu können. Der Preis über $ 100.000 wird nach einstimmiger Entscheidung einer internationalen Jury an Edifício União vergeben.
Für den zweiten Deutsche Bank Urban Age Award wurden 133 Bewerbungen aus dem Ballungszentrum von São Paulo eingereicht – doppelt so viele wie 2007 für Mumbai. Dies zeigt die Lebendigkeit der Einwohner São Paulos, der „Paulistanos“ und ihren Einfallsreichtum im Umgang mit den zum Teil extremen Lebensbedingungen. Zusätzlich hob die internationale Jury drei besonders erwähnenswerte Projekte hervor: die Recyclinginitiative „Nova Esperança“ im Vorort Vila Novo; das städtische Interventionsprogramm „Biourban“ in der Favela Mauro und das Projekt des Instituto Acaia für einen Kunstworkshop und Kunst im öffentlichen Raum in der Favela Vila Leopoldina. Alle Projekte erfüllten die Zielsetzung des Award, die Lebensbedingungen in den Städten zu verbessern und neue Partnerschaften zwischen den städtischen Einwohnern und Entscheidungsträgern sowie institutionellen Oranisationen zu schaffen.
Die Jury, die aus sieben internationalen Stadtexperten und lokalen Persönlichkeiten mit Kenntnissen zu den vielfältigen städtischen Gemeinschaften São Paulos bestand, traf sich am 9. und 10. November 2008 in São Paulo. Zu ihren Mitgliedern zählten der brasilianische Fußballstar Rai, der eine eigene Stiftung zur Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen in den Favelas Sao Paulos gegründet hat, die avantgardistische Filmemacherin Tata Amaral, die führende Kunstkuratorin Lisette Lagnado und einer der aufstrebenden Architekten São Paulos, Fernando de Mello Franco. Ferner gehörten der Jury der ehemalige Bürgermeister von Washington D.C., Anthony Williams, und Ricky Burdett an, Professor an der London School of Economics und Direktor von Urban Age, der den Vorsitz der Jury innehatte. Der in New York und Mexico City tätige Architekt Enrique Norten konnte nicht an den Sitzungen der Jury teilnehmen. Nach Erstellung einer Auswahlliste von zwölf äußerst qualifizierten Bewerbungen besuchte die Jury eine Reihe von Projekten, um ihre Umsetzung vor Ort zu prüfen und ihre Auswirkungen auf die gebaute Umwelt und die lokalen Gemeinschaften zu bewerten und so festzustellen, ob sie den Auswahlkriterien für den Deutsche Bank Urban Age Award entsprechen.
Das Projekt Edifício União erfüllt eindeutig alle Kriterien. Es folgt der dringenden Notwendigkeit, die ärmere Stadtbevölkerung unter menschenwürdigen Bedingungen im Herzen São Paulos unterzubringen, statt sie an den Stadtrand zu drängen. Das Projekt unterstützt den Gedanken, dass Stadtbewohner in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen müssen, um wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig leben zu können. Nur so lässt sich das hohe Pendleraufkommen reduzieren und die Chance erhöhen, Jobs vor Ort zu finden, lokale Schulen zu nutzen und von den lokalen Ressourcen zu profitieren. Das Edifício União zeigt, wie wir aus dem baulichen Kapital der Städte – leer stehende Gebäude oder baufällige Industriegebiete - das Beste herausholen können, um das Ziel der kompakten, gut vernetzten Stadt zu realisieren. Ferner steht das Projekt für einen Prozess der verstärkten Selbstbestimmung von Gemeinschaften („Community Empowerment“), der von einer innovativen Partnerschaft zwischen Universität, Gesellschaft und staatlichen Einrichtungen getragen wird.
Für den zweiten Deutsche Bank Urban Age Award wurden 133 Bewerbungen aus dem Ballungszentrum von São Paulo eingereicht – doppelt so viele wie 2007 für Mumbai. Dies zeigt die Lebendigkeit der Einwohner São Paulos, der „Paulistanos“ und ihren Einfallsreichtum im Umgang mit den zum Teil extremen Lebensbedingungen. Zusätzlich hob die internationale Jury drei besonders erwähnenswerte Projekte hervor: die Recyclinginitiative „Nova Esperança“ im Vorort Vila Novo; das städtische Interventionsprogramm „Biourban“ in der Favela Mauro und das Projekt des Instituto Acaia für einen Kunstworkshop und Kunst im öffentlichen Raum in der Favela Vila Leopoldina. Alle Projekte erfüllten die Zielsetzung des Award, die Lebensbedingungen in den Städten zu verbessern und neue Partnerschaften zwischen den städtischen Einwohnern und Entscheidungsträgern sowie institutionellen Oranisationen zu schaffen.
Die Jury, die aus sieben internationalen Stadtexperten und lokalen Persönlichkeiten mit Kenntnissen zu den vielfältigen städtischen Gemeinschaften São Paulos bestand, traf sich am 9. und 10. November 2008 in São Paulo. Zu ihren Mitgliedern zählten der brasilianische Fußballstar Rai, der eine eigene Stiftung zur Verbesserung der Lebensbedingungen junger Menschen in den Favelas Sao Paulos gegründet hat, die avantgardistische Filmemacherin Tata Amaral, die führende Kunstkuratorin Lisette Lagnado und einer der aufstrebenden Architekten São Paulos, Fernando de Mello Franco. Ferner gehörten der Jury der ehemalige Bürgermeister von Washington D.C., Anthony Williams, und Ricky Burdett an, Professor an der London School of Economics und Direktor von Urban Age, der den Vorsitz der Jury innehatte. Der in New York und Mexico City tätige Architekt Enrique Norten konnte nicht an den Sitzungen der Jury teilnehmen. Nach Erstellung einer Auswahlliste von zwölf äußerst qualifizierten Bewerbungen besuchte die Jury eine Reihe von Projekten, um ihre Umsetzung vor Ort zu prüfen und ihre Auswirkungen auf die gebaute Umwelt und die lokalen Gemeinschaften zu bewerten und so festzustellen, ob sie den Auswahlkriterien für den Deutsche Bank Urban Age Award entsprechen.
Das Projekt Edifício União erfüllt eindeutig alle Kriterien. Es folgt der dringenden Notwendigkeit, die ärmere Stadtbevölkerung unter menschenwürdigen Bedingungen im Herzen São Paulos unterzubringen, statt sie an den Stadtrand zu drängen. Das Projekt unterstützt den Gedanken, dass Stadtbewohner in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen müssen, um wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltig leben zu können. Nur so lässt sich das hohe Pendleraufkommen reduzieren und die Chance erhöhen, Jobs vor Ort zu finden, lokale Schulen zu nutzen und von den lokalen Ressourcen zu profitieren. Das Edifício União zeigt, wie wir aus dem baulichen Kapital der Städte – leer stehende Gebäude oder baufällige Industriegebiete - das Beste herausholen können, um das Ziel der kompakten, gut vernetzten Stadt zu realisieren. Ferner steht das Projekt für einen Prozess der verstärkten Selbstbestimmung von Gemeinschaften („Community Empowerment“), der von einer innovativen Partnerschaft zwischen Universität, Gesellschaft und staatlichen Einrichtungen getragen wird.
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