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Presse
Pressemitteilung vom 4.12.2008
Die Urban Age Südamerikakonferenz untersucht die Zukunft São Paulos und anderer südamerikanischer Städte
100 führende Städteverantwortliche präsentierten Ergebnisse über räumliche und soziale Veränderungen in 25 Weltstädten
Die enormen strukturellen Veränderungen, mit denen São Paulo – größte Stadt und wirtschaftliches Powerhouse Brasiliens und mit einer Bevölkerung von über 19 Millionen Einwohnern heute fünftgrößte Stadt der Welt – konfrontiert ist, stellten den Schwerpunkt der Urban Age Südamerikakonferenz dar. Diese bildet den Abschluss einer einjährigen Untersuchung, über urbane Trends in den fünf am schnellsten wachsenden Städten Südamerikas: São Paulo, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Bogotá und Lima.
Die Folgen des permanent wachsenden Energieverbrauchs und der zunehmenden Umweltverschmutzung, die exponentielle Zunahme von Autobesitzern sowie die negativen Auswirkungen unkontrollierten Wachstums auf grundlegende urbane Infrastrukturen, wie öffentliche Verkehrsmittel, Wasser- und Abwassersysteme, wurden vor dem Hintergrund zunehmender Governancestrukturen und neuer Formen politischer Intervention analysiert.
Eine Ipsos-MORI-Studie, bei der 1.000 Einwohner der Metropolregion São Paulo befragt wurden, befasst sich gezielt mit der Lebensqualität in São Paulo und soll Aufschluss darüber geben, wie aktuelle urbane Entwicklungen von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass die Sichtweise der Öffentlichkeit nicht mit der Sichtweise wichtiger Interessengruppen und Experten übereinstimmt, wenn es um die größten Herausforderungen São Paulos geht. Eindeutige Unterschiede in der Wahrnehmung gibt es z.B. bei „Gesundheit“ und „Kriminalität“. Beides wird von der Öffentlichkeit als größte Herausforderungen angesehen, während für Städteverantwortliche und Experten die Themen „Transport“ und „Wohnen“ die größten Herausforderungen darstellen. Ebenso wichtig sind die Lehren, die aus der organischen Entwicklung der Städte gezogen werden können. Während die Barrios und Favelas weiter zunehmen, gibt es Initiativen, deren Ziel es ist, diese informellen Siedlungen in weniger ausgegrenzte und stabile Wohnräume für die Stadtbewohner umzuwandeln.
Zu den Referenten der Konferenz gehörten unter anderem:
Partner der Urban Age Südamerikakonferenz waren der Bundesstaat São Paulo, die Stadt São Paulo, die Universität von São Paulo und das Centro de Estudo de Politica e Economia do Setor Publico der Getulio Vargas-Stiftung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.urban-age.net.
Kontakt:
Ute Elisabeth Weiland
Alfred Herrhausen Gesellschaft
Tel.: +49-30-3407 4201
ute.weiland@db.com
Die Folgen des permanent wachsenden Energieverbrauchs und der zunehmenden Umweltverschmutzung, die exponentielle Zunahme von Autobesitzern sowie die negativen Auswirkungen unkontrollierten Wachstums auf grundlegende urbane Infrastrukturen, wie öffentliche Verkehrsmittel, Wasser- und Abwassersysteme, wurden vor dem Hintergrund zunehmender Governancestrukturen und neuer Formen politischer Intervention analysiert.
Eine Ipsos-MORI-Studie, bei der 1.000 Einwohner der Metropolregion São Paulo befragt wurden, befasst sich gezielt mit der Lebensqualität in São Paulo und soll Aufschluss darüber geben, wie aktuelle urbane Entwicklungen von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Ein wichtiges Ergebnis ist, dass die Sichtweise der Öffentlichkeit nicht mit der Sichtweise wichtiger Interessengruppen und Experten übereinstimmt, wenn es um die größten Herausforderungen São Paulos geht. Eindeutige Unterschiede in der Wahrnehmung gibt es z.B. bei „Gesundheit“ und „Kriminalität“. Beides wird von der Öffentlichkeit als größte Herausforderungen angesehen, während für Städteverantwortliche und Experten die Themen „Transport“ und „Wohnen“ die größten Herausforderungen darstellen. Ebenso wichtig sind die Lehren, die aus der organischen Entwicklung der Städte gezogen werden können. Während die Barrios und Favelas weiter zunehmen, gibt es Initiativen, deren Ziel es ist, diese informellen Siedlungen in weniger ausgegrenzte und stabile Wohnräume für die Stadtbewohner umzuwandeln.
Zu den Referenten der Konferenz gehörten unter anderem:
- Jose Serra, Gouverneur des Bundesstaates São Paulo
- die Bürgermeister von São Paulo, Lima, Rio de Janeiro (designierter Bürgermeister), Washington D.C., Bogotá und Curitiba
- Ricky Burdett, Direktor des Urban Age Projekts
- Saskia Sassen, weltweit führende Expertin über die Folgen der Globalisierung für die Wirtschaft der Städte.
- Richard Sennett lieferte Einblicke in die räumlichen und sozialen Entwicklungen in Städten, die mit wirtschaftlichem und demografischem Wachstum konfrontiert sind
- Amanda Burden, Leiterin des New Yorker Stadtplanungsamtes, erläutert wie New York City seinen ehemals „verbotenen“ Innenstadtkerns saniert hat und ein ehemals vernachlässigtes Transportsystem umgestaltet hat, um neue Grünflächen zu schaffen;
- Philipp Rode, Executive Director des Urban Age Programms, über die Bedeutung des Klimawandels in der Entwicklung einer CO2-neutralen Umgebung und wie durch Integration der Transportsysteme für die Umwelt nachhaltige Wachstumskorridore geschaffen werden können;
- Sophie Body-Gendrot, Leiterin des Zentrums für urbane Studien an der Universität Paris-Sorbonnne,
- führende Architekten und Städteplaner wie Charles Correa von Charles Correa Associates in Mumbai, Enrique Norten von TEN Arquitectos in Mexico City und New York City, Klaus Bode von BDSP Partnership in London und Fabio Casiroli, Gründer von Systematica in Milan.
Partner der Urban Age Südamerikakonferenz waren der Bundesstaat São Paulo, die Stadt São Paulo, die Universität von São Paulo und das Centro de Estudo de Politica e Economia do Setor Publico der Getulio Vargas-Stiftung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.urban-age.net.
Kontakt:
Ute Elisabeth Weiland
Alfred Herrhausen Gesellschaft
Tel.: +49-30-3407 4201
ute.weiland@db.com
- Pressemitteilung als Download [PDF / 37 KB]
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