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Renewables – Berlin 2007
„Renewables will never solve the world´s energy problems. How will we secure the future supply of energy?“
Am 29. März 2007 hatte die Alfred Herrhausen Gesellschaft gemeinsam mit dem Economist und dem DIW im Rahmen ihrer Joint Debates zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Renewables will never solve the world´s energy problems. How will we secure the future supply of energy?“ in die Deutsche Bank, Berlin eingeladen.
Jürgen Hogrefe, Klaus Gretschmann, Edward McBride, Claudia Kemfert und Jürgen Trittin (v.l.n.r.)
Jürgen Hogrefe, Klaus Gretschmann, Edward McBride, Claudia Kemfert und Jürgen Trittin (v.l.n.r.)
Durch die globale Erderwärmung steigen die Energiekosten und somit Europas Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten. Es herrscht der allgemeine Konsens, dass ein dramatisches Umdenken erforderlich ist. Welches ist der günstigste und sauberste Weg, um zukünftig die Energiebereitstellung zu sichern? Umweltschützer, Unternehmer und Politiker glauben, dass erneuerbare Energien und Biobrennstoff die Antworten sind. Skeptiker beklagen sich darüber, dass Hersteller dieser erneuerbaren Energien nicht schnell genug expandieren können, um den wachsenden Bedarf zu decken und somit gänzlich abhängig von staatlichen Subventionen sind. Befürworter erwidern hingegen, dass die mit erneuerbaren Energien zusammenhängende Technologie und Wirtschaft einen Aufschwung erfahren würde, während die konkurrierende Atomenergie ebenfalls von der Regierung profitiert. Welche Seite wird sich behaupten können und was für eine Rolle werden Regierung und Bürger spielen?
Prof. Klaus Gretschmann
85 Teilnehmer waren gekommen, um an der lebhaften Diskussion unter der Moderation von Edward McBride (The Economist) teilzunehmen. Prof. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, vertrat die Auffassung, dass erneuerbare Energien einen Teil zur Lösung des Energieproblems beitragen werden, allerdings sei das eine Frage der Zeit. Prof. Klaus Gretschmann vom Europäischen Rat forderte dazu auf, sich vom Energie-Nationalismus zu verabschieden: „Was wir brauchen ist Energie-Subsidiarität, Energie-Solidarität, Energie-Solidität, Energie-Forschung und Energie-Diplomatie.
Jürgen Trittin
Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesumweltminister, bescheinigte den Veranstaltern einen falschen Titel, denn er ist der Meinung, dass erneuerbare Energien das Energieproblem lösen müssen. Jürgen Hogrefe von EnBW schloss sich dem zum Teil an, setzte aber mehr auf einen effektiven Energie-Mix, bei dem auch die Atomenergie eine wichtige Rolle spielen muss. Das Fazit dieser Diskussion läuft auf einen Mix von Energien hinaus, bei dem die erneuerbaren Energien eine immer wichtigere Stellung einnehmen und der Atomausstieg in Deutschland noch einmal überdacht werden sollte.
Weitere Informationen
- Einladung für den 29. März [PDF / 231 KB]
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