Alfred Herrhausen Gesellschaft - Das internationale Forum der Deutschen Bank - 2005 Shanghai

Shanghai 2005

Shanghai 2005

“New Partnership between Politics and Economics – Corporate Responsibility and Sustainable Development” in Shanghai

Was genau bedeutet der Begriff Nachhaltigkeit in der Volksrepublik China? Wie können unternehmerisches Denken und „Corporate Social Responsibility“ miteinander kombiniert werden?
Wie entwickeln sich Partnerschaften zwischen Regierung und Unternehmen in China? Diese und andere Fragen versuchten die Alfred Herrhausen Gesellschaft, die Daimler Chrysler AG und die China Europe International Business School (Ceibs) mit rund 150 internationalen Teilnehmern auf dem „Joint Forum on New Partnership between Politics and Economic – Corporate Social Responsibility and Sustainable Development“ am 14. Oktober 2005 in Shanghai zu erörtern. Die Gästeliste der Konferenz setzte sich aus hochkarätigen Namen zusammen: Georg Kell, Chef der Global Compact Initiative des UN Generalsekretärs Kofi Annan, Xiao Lianbing, Stellvertretender Direktor des Internationalen Departments der Guangming Daily, Benjamin Cashore, Professor für Nachhaltigkeit an der Yale Universität sowie Colin Grassie, CEO der Deutschen Bank Asia Pacific und vielen mehr.

Dass von Firmen gesellschaftliche Verantwortung übernommen und eine nachhaltige Entwicklung angestrebt wird, war bis dato in der Volksrepublik China weitgehend unbekannt. Somit wurden auf der Tagung grundlegende Antworten gesucht.
Joint Forum: International besetzte Diskussionsrunde Joint Forum: International besetzte Diskussionsrunde
Diskussions-schwerpunkte im Panel „Instruments and Tools for a New Partnership between Business and Society“ waren unter anderem die Fragen „Wie kann die CSR-Idee in China umgesetzt werden?“ und „Sollte es einen „chinesischen Weg“ für CSR geben?“. Die Relevanz des Themas spiegelte sich auch in der großen Medienresonanz in der chinesischen Presse wider. Auch Wang Zhile, Direktor des Multinational Company Research Centre des chinesischen Handelsministeriums plädierte für das Einbeziehen der unternehmerischen Verantwortung in das operative Geschäft: „Wir müssen die Chinesen wissen lassen, dass CSR keine extra Aufgabe bedeutet und zusammen versuchen, die gesellschaftlich Verantwortung publik zu machen“, so Wang. „Als kleine Tropfen“ bezeichnete Wolfgang Nowak, Sprecher der Alfred Herrhausen Gesellschaft, verschiedene CSR-Initiativen und hofft auf den großen Regen. „CSR dient dazu, Vertrauen zwischen Unternehmen und Bürgern herzustellen und ist gleichzeitig ein Dialog zwischen beiden.“ Die Chinesen jedenfalls haben ihr Handwerk aufgenommen.
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