• Urban Age Debates

    Eine globale Untersuchung von Städten in den 2020ern

Was sind Urban Age Debates?

Die COVID-19-Pandemie hat das Wesen der Städte grundsätzlich in Frage gestellt. Die Schließung von Grenzen und Social Distancing wirken weltweit in fast allen Städten nach und verändern das urbane Leben, wie wir es kennen. Eine Neubewertung von Themen wie Dichte, urbane Wirtschaft, Mobilität, Governance und Nachhaltigkeit könnte die Folge sein. Um diese neuen Aufgaben zu adressieren, initiiert das Urban Age Programm mit den „Urban Age Debates“ eine Reihe von fünf virtuellen Veranstaltungen zwischen 2021 und 2022 – eine globale Untersuchung der urbanen Zukunft nach 2020. 

Warum Urban Age Debates?

Metropolen in aller Welt müssen sich heute den Herausforderungen einer dreifachen Krise stellen - der Coronapandemie, neuen Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und der globalen Klimakrise. Auch im städtischen Kontext fungiert hierbei die Coronapandemie insbesondere als Katalysator für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Auf das soziale Gefüge der Stadtbevölkerung wirken sich Themen aus wie das Arbeiten im Homeoffice oder das Einkaufsverhalten, aber auch eine sich verändernde Mobilität. Die Expert:innenpanels der Urban Age Debates geben Anstöße zum Denken und Handeln für eine Zukunft der Städte im Sinne ihrer Bewohner:innen.

Wie funktionieren Urban Age Debates?

Die Urban Age Debates stützen sich auf Interviews mit wichtigen städtischen Führungspersönlichkeiten, neuen Daten zur städtischen Dynamik (terralytics) und Ergebnissen mehrerer Umfragen unter Akteuren in Metropolen. Jede Veranstaltung wird sich auf zentrale Herausforderungen konzentrieren, mit denen die Städte in einer Welt nach COVID-19 konfrontiert sind. Teilnehmer:innen der Debates sind unter anderem Richard Florida, Professor of Economic Analysis and Policy an der University of Toronto, Ayesha Khanna, Co-Gründerin und CEO von ADDO AI, Unternehmerin und Aufsichtsrätin Janina Kugel, Edward Glaeser, Fred and Eleanor Glimp Professor of Economics an der Harvard University, preisgekrönter Designer Thomas Heatherwick und andere wegweisende Architekt:innen und Planer:innen. Die Debatten werden von erfahrenen Kommentator:innen, wie Camilla Cavendish, Contributing Editor bei der Financial Times und Isabell Dedring, Global Transport Leader and Group Board Member bei Arup, begleitet. Gestützt auf Interviews mit wichtigen städtischen Führungspersönlichkeiten, neuen Daten zur städtischen Dynamik, Blogeinträgen, eigens produziertem Filmmaterial, Ergebnissen einer Umfrage unter Akteuren in Metropolen wird sich jede Veranstaltung auf zentrale Herausforderungen konzentrieren, mit denen die Städte in einer Welt nach COVID-19 konfrontiert sind. 

Updates, weitere Einzelheiten und Informationen zur Teilnahme finden Sie in unseren sozialen Medien oder auf dieser Website unter Aktivitäten.

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Elisabeth Mansfeld.

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